Fotos Afrika

 

Eine Momentaufnahme in Afrika – Die Fotografien und Texte stammen von der Save Society Fotojournalistin Corinna Schmid während ihres zweijährigen Aufenthalts in Afrika. Möchten Sie mehr über Afrika erfahren? Besuchen Sie einen Vortrag und erleben Sie hautnah wie es ist, in einem Land wie Afrika zu leben und zu überleben.

Kindergarten

Breakfast

10:30 Uhr afrikanische Zeit. Jeden Tag werden im Kindergarten mehr als 300 Kinder im “Porrige” versorgt. Das ist eine Art Brei aus Maismehl und wird mit Wasser aufgekocht. In Reih und Glied stellen sich alle zur Becherausgabe an und genießen ihr Frühstück. Wenn die Kinder Glück haben, ist sogar noch ein Löffel Zucker drin. Zucker ist sehr teuer und das kann sich der Kindergarten nicht so oft leisten.

Kanister-Afrika-Projekt

Behind

Hinter unserer Küche sind viele kleine Hütten, wo Familien mit Ihren Kindern leben. Nur ein Beobachter zu bleiben ist oft nicht möglich. Sobald Kinder einen Fotoapparat entdecken, freuen sie sich. Manchmal beginnen sie herum zu albern und faxen zu machen.

Group-Afrika-Projekt

Group

Egal wo ich überall hinkomme, egal mit wem ich mich unterhalte, alle möchten ständig fotografiert werden. Schnell sammeln sich 9 Kinder vor meiner Kamera. Dicht zusammengedrückt wollen sie alle mit aufs Foto. Sie sprechen kaum englisch. Im Südsudan herrscht keine Schulpflicht und die monatlichen Kosten für Schulgeld, Uniform und Essen können sich nur sehr wenige Menschen leisten.

Girl-Afrika-Projekt

Woman at the Market

Die Märkte sind sehr bunt in Afrika. Überall schwirren die Menschen herum und verkaufen die unterschiedlichsten Dinge. Frauen sitzen am Boden und preisen Ihre Waren an. Sie rufen laute Worte, die ich nicht verstehe und zeigen auf ihr tolles Angebot. Es gibt Bananen, Ananas, Papayas, Tomaten, Kraut, Bohnen, Okra, Mehl aus dem unterschiedlichsten Getreide und natürlich Mangos. Das ist vor allem dann sehr praktisch, wenn man direkt unterm Baum sitzt. Die Frauen sind meist hübsch angezogen. Meist tragen sie einen bunten Rock oder ein langes Kleid. Diese junge Frau verkauft Ölbilder am “Art Market” in Uganda.

Behind-Afrika

Behind

Eine Missionsstation befindet sich in der Region Kajo-Keji und der Ort nennt sich Lomin. Wie viele Menschen in der Umgebung wohnen und bis wohin die Region reicht ist mir nach wie vor ein Rätsel geblieben. Immer wieder befinden sich mal dort, mal da kleine Lehmhütten. Tukuls, in denen die Familien leben. Meist gehören mehrere Hütten zu einer Familie und jede Hütte hat eine andere “Funktion”. In einer Hütte wird gekocht und in einer anderen Hütte wird geschlafen. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass eine Frau mit ihren 3 Kindern in einem “Bett” auf der Matratze am Boden schlafen muss.

Weißes-Kleid

White Dress

Oft begegne ich Menschen, von denen ich nicht weiß, wohin sie unterwegs sind oder woher sie kommen. Die Begegnungen sind meist sehr kurz und ohne Worte. Es wird ein Lächeln ausgetauscht und freundlich gegrüßt. Die junge schwangere Frau hat Ihren kleinen Sohn an der Hand und wirkt zufrieden.

Fotoausstellung Naked

Naked

Ein kleiner Tümpel in mitten einer kleinen grünen Oase ist neben Wäsche und Wasserkanister waschen auch eine Möglichkeit zum Baden. Allerdings eher etwas für Einheimische. Das Wasser war vielleicht mal klar und bei diesen Temperaturen eher lauwarm als erfrischend. Ich beobachtete das Ganze aus nächster Nähe und schaute den Kindern beim Baden zu. Mit Anlauf sprangen sie in das Gewässer und hatten einen riesigen Spaß dabei. Sie sind von meiner Anwesenheit völlig unbeeindruckt und ziehen sich ungeniert aus.

Guys-Afrika

He Guys!

In der Nähe befindet sich die St. Daniel Comboni Comprehensive School. Die Schule ist ein Internat und die Schüler/innen kommen nur alle 3 Monate nach Hause. Als ich ihren Weg kreuze fragen sich mich was ich hier mache. Als ich fotografieren sage, stellen sie sich sofort vor mir aus und fragen noch frech: “Should we make styles?”

Girls-Afrika-Projekt

Dancing

Catwalk und Fashion dürfte diesen jungen Mädchen kein Begriff sein. Dennoch tanzen und stolzieren sie ungeniert und frei vor mir auf und ab.

Chicken

Chicken

Immer wieder habe ich Menschen getroffen, die mit Ihrem Abendessen spazieren gegangen sind. Manche hatten die Ziege auf dem Motorrad oder das Huhn unterm Arm. Diese beiden Jungs sind gerade auf dem Weg sich noch ein paar Mangos vom Baum zu holen und fragen mich, ob ich nicht mitkommen möchte.

Kind-Afrika

Look at the kids

Die Menschen im Südsudan sind sehr aufgeschlossen Fremden gegenüber. Sie begegneten mir warmherzig und unglaublich freundlich. Stets ein Lächeln auf den Lippen und immer gut drauf. Schon morgens löcherten sie mich mit Fragen. Sie wollen wissen ob ich Kinder habe und wie es meiner Oma geht. Ich bin ehrlich, ich war die erste Zeit noch sehr verkrampft den Menschen gegenüber. Überall Blicke und ein Gekicher. Was hatte das alles nur zu bedeuten, ging es mir durch den Kopf. Zuerst habe ich mir gedacht, dass es vielleicht an meinem Outfit liegt, oder doch die Frisur? Schließlich gab es keinen Spiegel, wo ich einen Frisurencheck hätte machen können. Kurze Röcke habe ich mir zur Sicherheit ziemlich schnell wieder abgewöhnt. Meine Beine waren zudem ziemlich käsig. Den Kindern war das alles ziemlich egal. Immer neugierig. Immer präsent. Immer zu war ich mit Hände schütteln beschäftigt. Es war einfach schön die Kinder lachen zu sehen, wenn sie sich an dem kleinen Monitor an meiner Digitalkamera betrachten konnten.

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