AKTUELLES | SAVE SOCIETY

Test auf Psychopathie

PSYCHOPATH DES MONATS

Pressemitteilung über die Möglichkeit einen Selbsttest aus Psychopathie zu absolvieren. Dabei können Interessierte, Fragen für sich oder fremde Personen beantworten und sich dadurch mit den typischen Symptomen der Psychopathie auseinandersetzen.

Psychopath des Monats
Pressemitteilung von: Save Society
Zur Pressemitteilung

Testen Sie ob Sie gemobbt werden

MOBBING

Mobbing ist der Psychoterror den jeden treffen kann. In Deutschland gibt es pro Jahr rund 2 Mio. Mobbing-Opfer. Ob am Arbeitsplatz, im Internet oder in der Schule. Es ist die systematische Zerstörung von Menschen, die psychisch wie physisch an dem enormen Druck, den Kollegen, Vorgesetzte oder Mitschüler auf sie ausüben, zerbrechen und in seltenen Fällen sogar zum Suizid treiben. Mobbing ist eine der übelsten Methoden, die meist wehrlosen Opfer, zu Quälen. Es gibt fast keinen Schutz vor Mobbing. Jedoch ist es möglich sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Denn wenn niemand Ihnen hilft bleibt nur noch die eigene Verteidigung. Dabei helfen oft konventionelle Lösungen nur selten, weshalb es wichtig ist sich einen Werkzeugkasten mit geeigneten Methoden anzulegen.

Test Sie ob Sie gemobbt werden mit unserem Mobbing Test:

Jahresrückblick 2017

Jahresrückblick 2017

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Wir konnten dieses Jahr interessante Workshops zum Thema „Diskriminierung“ mit spannenden Gastvorträgen veranstalten.

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken. Wir konnten gemeinsam durch unser Handeln vielen Menschen helfen und schöne Projekte umsetzen. Der Kampf gegen Diskriminierung ist eine Lebensaufgabe. Gerade das Engagement eines Jeden hilft, die Zukunft zu verbessern und Toleranz – als wichtigen Baustein in dem Bewusstsein der Gesellschaft – zu verankern.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine gute und erfolgreiche Zeit.

Michael Pinteric und das Team SAVE SOCIETY

Workshop Asiaten und Diskriminierung

Workshop „Asiaten und Diskriminierung“

Der zweite Workshop zum Thema Diskriminierung und Asiaten ist erfolgreich zu Ende gegangen. Diesmal, anknüpfend an den vorangegangenen Workshop, wurden wieder spannende und wichtige Fragen bearbeitet: Warum erheben Asiaten in vielen wichtigen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen der Gesellschaft ihre Stimmen nicht? Warum sind sie nicht sehr sichtbar in der Gesellschaft? Ob die „positive Diskriminierung“ die Ursache dafür sein kann? Besteht ein Zusammenhang zwischen Diskriminierung und der Partizipation der Asiaten in der Gesellschaft? Wie erklärt sich das differenzierte Verhalten der Asiaten gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen?

Die Initiatoren des Workshops: Aly Palm und Michael Pinteric diskutierten gemeinsam mit Teilnehmern und dem renommierten Referenten Prof. You Jae Lee, Leiter der Koreanistik an der Universität Tübingen sowie Referenten des Asien-Hauses über diese wichtigen Fragen.

Sind Sie Opfer eines Psychopathen?

Psychopathie

Die meisten Psychopathen, selbst wenn diese Verbrechen begehen, führen ein „normales“ und unbehelligtes Leben. Es ist nicht selten festzustellen, dass gerade gehobene Positionen von Psychopathen besetzt sind. Daran leidet dann meist das Arbeitsklima und manche Mitarbeiter sogar unter Depressionen. Daher ist eine der besten Lösungsansätze Psychopathen zu meiden und nötigenfalls den Arbeitsplatz zu wechseln.

Durch unseren Psychopathen Test werden Verhaltensweisen von potenziellen Psychopathen beschrieben. Wer dieses Verhalten an sich selbst oder einem anderen Menschen beobachtet, könnte ein Psychopath sein. Dieser Test ist angelehnt an dem bekannten Instrument des Psychologen Robert D. Hare, mit dem sich Psychopathen identifizieren lassen, der „Psychopathy Checklist Revised (PCL-R)„.

Test Sie ob Sie einem Psychopathen ausgesetzt sind mit unserem Test:

Workshop – Positive Diskriminierung bei Asiaten

Asiaten und Diskriminierung?

Im Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 11, Konferenzraum 2.Stock, 70469 Stuttgart (Feuerbach)

Referenten: Prof. You Jae Lee, Leiter der Koreanistik an der Universität Tübingen sowie Referenten des Asien-Hauses Baden-Württemberg

Wir möchten Sie gerne zu unserem zweiten Workshop zum Thema „Asiaten und Diskriminierung“ am 24.11.2017 von 17 Uhr bis ca. 20 Uhr im Theaterhaus Stuttgart einladen.

Neben dem Asien-Haus Baden-Württemberg e.V. wird dieses mal Herr Prof. You Jae Lee von der Universität Tübingen als Leiter der Koreanistik in Tübingen während des Workshops die Grundlage der Diskriminierung und die Mentalität der Asiaten aufzuklären versuchen. Dabei soll auf folgende Fragen eingegangen werden:

Warum erheben Asiaten in vielen wichtigen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen der Gesellschaft ihre Stimmen nicht? Warum sind sie nicht sehr sichtbar in der Gesellschaft? Ob die „positive Diskriminierung“ die Ursache dafür sein kann? Besteht ein Zusammenhang zwischen Diskriminierung und der Partizipation der Asiaten in der Gesellschaft? Wie erklärt sich das differenzierte Verhalten der Asiaten gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen?

Die Veranstaltung ist gefördert durch das Bundesinnenministerium sowie dem Forum der Kulturen. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Testen Sie ob Sie von Altersarmut bedroht sind

ALTERSARMUT

Seit Jahren beobachten wir eine zunehmende Altersarmut in unserer Gesellschaft. Leider haben immer mehr Menschen nicht mehr genug Geld zum Leben. Sie müssen trotz wohlverdienter Rente Pfandflaschen sammeln oder bis an ihr Lebensende arbeiten. Dadurch findet gleichzeitig ein Kulturverfall der Gesellschaft statt. Der eigene Erbbesitz muss aus Platzgründen in den Müll und kann so nicht mehr der Nachwelt erhalten bleiben. Diese Entwicklung betrifft uns alle und wir wollen nicht tatenlos zusehen.

  • Die Armut in Deutschland liegt bei 15,4%.
  • Als Arm gelten rechnerisch 12,5 Millionen Menschen
  • Rund 3,4 Millionen Rentner gelten als arm

 

Machen Sie jetzt den Test auf Altersarmut:

Test Sie ob Ihnen die Armut droht

ARMUT

Das Armutsverständnis definiert sich oft durch eine mangelnde Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Nahrung, Wohnung, Kleidung, sozialen Kontakten oder Gesundheit und ist oft durch kulturelle Wertvorstellungen geprägt. Häufig definiert sich allerdings der Begriff ausschließlich quantitativ, respektive über Wohlstand und Lebensstandard. Diese werden dann meist durch finanzielle Möglichkeiten verwirklicht. Die Armut ist ein soziales Phänomen, welches als Zustand maßgeblicher sozialer Benachteiligung verstanden wird. Ein Maßstab für Armut ist typischerweise das Einkommen, welches dann als „wirtschaftliche Armut“ bezeichnet wird. Das Armutsrisiko in Deutschland ist laut Bundesamt für Statistik unverändert bei 16,1%.

Test Sie ob Ihnen die Armut droht mit unserem Armut Test:

Jahresrückblick 2016

Jahresrückblick 2016

Das dritte Jahr unseres Bestehens ist nun zu Ende gegangen und auch wir blicken zurück auf eine ereignisreiche Zeit. Neben zahlreichen Anfragen von hilfesuchende Mitmenschen, welchen wir unterstützend zur Seite standen, konnten wir unser Netzwerk erfolgreich erweitern.

Nennenswert ist auch der in Zusammenarbeit mit dem Asien Haus Stuttgart stattgefundene Workshop “Diskriminierung und Asiaten”. Fragen wie “Was muss gesellschaftlich oder politisch getan werden?” oder “Welche Zukunftsvisionen existieren?” wurden dabei bearbeitet. Wir freuten uns sehr über das große Interesse und der bunte Mix  verschiedener Persönlichkeiten.

Dennoch sind Emotionen wie Angst, Unsicherheit oder auch Hass ein ständiger Begleiter in unserer Arbeit und es ist nicht immer leicht gesellschaftliche Gräben zuschließen und nachhaltige Lösungen zu finden. Ein friedvolles Miteinander aus unterschiedlichen Kulturkreisen verlangt nach Toleranz und Respekt. Unterschiedliche Meinungen brauchen Freiheit und um aus Fremden Nachbarn zu machen muss jeder seinen Teil dazu beitragen.

Wir möchten auch DANKE sagen, an alle unsere fleißigen Helfern, Mitgliedern, Botschafter und Fürsprecher, die uns stets tatkräftig unterstützen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch und Euren Familien und Freunden ein erfülltes, ein glückliches und ein diskriminierungsfreieres Jahr 2017.

Michael Stahl

Michael Stahl

In meinem Besuchen in Gefängnissen, an Schulen, in Firmen und in vielen weiteren Einrichtungen, seit 1993, aber auch im Umgang mit Sterbenden, verspüre und erlebe ich eine unbeschreibliche Sehnsucht, nach Anerkennung und Liebe. Durch meine eigene Lebensgeschichte, mit all ihren Brüchen, Scheitern und Versagen, weiß ich, dass verletzte Menschen
oft andere verletzen oder sich selbst. Liebe ist die einzige Antwort auf all diese Probleme. Täter (die oft Opfer waren) und Opfern mit Liebe und der daraus resultierenden
Wertschätzung zu begegnen.

Ich habe es selbst im engsten Umfeld erlebt. Mein Vater war gewalttätig und ein Alkoholiker. 37 Jahre lief ich mit einer “Vaterwunde” durchs Leben. Als ich Liebe aussprach und ihn bedingungslos annahm. Heilten unsere beiden Lebensgeschichten. Diese Erfahrung teile ich Heute mit vielen tausenden in Vorträgen, Büchern und TV Reportagen. Ich bin den Verantwortlichen von Safe Society sehr dankbar, dass ich mit meinen Erfahrungen diese tolle Aktion unterstützen darf, damit Menschen in Würde behandelt werden und Grenzen bewahrt bleiben.

Herzlichst Michael Stahl

Ausgezeichnet mit dem “WERTE AWARD” & Sozial Engagiert 2016

Kerstin Cook

Kerstin Cook

Die heutige Zeit ist von Vielfalt geprägt und dennoch werden Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer Religionszugehörigkeit tagtäglich diskriminiert. Es ist an der Zeit sich gegen Ungleichbehandlung zur Wehr zu setzen.

Ich finde es wichtig, dass man gegen Ausgrenzung und jede Art von Diskriminierung aktiv ankämpft. Durch meinem Job als Model bereise ich die ganze Welt und habe schon viele Menschen kennenlernen dürfen und kann dadurch sagen: Wir sind Menschen, wir sind gleich, wir sind eine Einheit. Lasst uns zusammenhalten!

Kerstin Cook
Miss Schweiz 2010

Bürgermeister Michael Merz

Bürgermeister Michael Merz

Ich unterstütze die SAVE SOCIETY, da es für die Gesellschaft und jeden Einzelnen wichtig ist, Diskriminierung aufzuzeigen und dagegen
vorzugehen. Alle Menschen sind gleich – wir wurden nur in verschiedenen Ländern geboren. Unter anderem bin ich damals in die Politik gegangen, weil mir alle Menschen meiner Stadt und den Gemeinden wichtig sind – natürlich auch darüber hinaus – und ich für ALLE Menschen Ansprechpartner sein möchte. Daher sollte man sich ehrenamtlich engagieren und die Welt ein Stück besser machen. Viele kleine Schritte bezwingen einen langen Weg. Es gibt viele Regionen, die hier beispielhaft genannt werden könnten.

Michael Merz
Bürgermeister der Stadt Ransbach-Baumbach

Oberbürgermeister Dr. Bernd Voehringer

Oberbürgermeister Dr. Bernd Voehringer

Es war mir schon immer ein großes Anliegen aktiv gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu wirken. Ein friedliches Zusammenleben, das von Toleranz und gegenseitigem Respekt geprägt ist, ist eine Herausforderung für Städte und Kommunen weltweit – insbesondere auch in Zeiten, in denen ein Misstrauen fremden Kulturen und Lebensformen gegenüber leider deutlich zugenommen hat.

Sindelfingen engagiert sich aus diesem Grund im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einem toleranten und fairen Miteinander. Der Fokus des Europarates liegt auf Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und ist heute damit wichtiger denn je. Daher kann ich nur dazu ermuntern, sich aktiv für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben einzusetzen.

Oberbürgermeister Stadt Sindelfingen

Oberbürgermeister Dr. Bernd Voehringer<

Workshop “Diskriminierung und Asiaten?”

Workshop “Diskriminierung und Asiaten?”

Am 30.09.2016 fand im Sitzungssaal des Theaterhauses Stuttgart der Workshop “Diskriminierung und Asiaten?” in Zusammenarbeit mit dem Asien Haus Stuttgart statt. Im Überblick wurde das Thema Diskriminierung im Zusammenhang mit in Deutschland lebenden Asiaten diskutiert. Fragen wie “Was muss gesellschaftlich oder politisch getan werden?” oder “Welche Zukunftsvisionen existieren?” wurden bearbeitet.

Die SAVE SOCIETY freute sich über das große Interesse und den Mix der verschiedenen Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung und Medien. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und dem Theaterhaus Stuttgart für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.

Vincent Lange

Vincent Lange

Respekt ist die Grundlage eines vernünftigen und menschlichen Umgangs. Als Sportler habe ich erfahren, was es heißt, sich in fremden Kulturen und mit Sprachbarrieren zurecht finden zu müssen und trotzdem das persönliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Ich habe gelernt, dass Erfolg nur dann wirklich einen positiven Einfluss auf einen Menschen hat, wenn man ihn mit anderen teilen kann bzw. andere daran teilhaben lassen kann. Deshalb ist es wichtiger, die Hand auszustrecken oder längere Tische zu bauen, als hohe Mauern zu errichten.

Vincent Lange
Ehemaliger deutscher Volleyball- und Beachvolleyballspieler (deutsche Nationalmannschaft), Schauspieler und Model

Karin Maag MdB

Karin Maag MdB

Als deutsche Politikerin von Frauendiskriminierung zu sprechen, ist natürlich ein Blick von einer sehr privilegierten Position, weil wir wissen, dass anders als hier in vielen Ländern der Welt Frauen massiv benachteiligt werden und oftmals sogar allein wegen ihres Geschlechts oder ihres Glaubens brutale Gewalt erfahren.

Frauen bei uns dagegen steht theoretisch der gleiche Zugang zu allen Berufen und Karrieren offen und Gewalt gegen Frauen ist rechtlich eindeutig verboten und gesellschaftlich geächtet. Wenn wir uns aber anschauen, wie gering die Anzahl von Frauen in Führungspositionen ist; die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin vor allem als eine Herausforderung von Müttern angesehen wird und es nur bei wenigen Fällen sexueller Gewalt gegen Frauen zu rechtskräftigen Verurteilung kommt sind das – zugegeben sehr verschiedene – Indikatoren dafür, dass wir eine faktische Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht haben. Dabei ist die Gleichberechtigung von Frau und Mann in Art. 3 Abs. 2 unseres Grundgesetzes ausdrücklich verankert.

Daher setze ich mich als Vorsitzende der Gruppe der Frauen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dafür ein, dass wir hier auch in dieser Legislaturperiode weiter vorankommen.
Dabei gilt: Vieles haben wir schon erreicht – und vieles bleibt noch zu tun!

Karin Maag MdB ist Bundestagsabgeordnete aus Stuttgart und Vorsitzende der Gruppe der Frauen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Spende für eine Kindertagesstätte in Chile

Kindertagesstätte in Chile

Wir leisten finanzielle Hilfe für benachteiligte Kinder in Santiago de Chile!
Unterstützen Sie uns bitte dabei mit Ihrer Spende!

Um den Kindern helfen zu können, werden für eine Kindertagesstätte noch Spenden benötigt. Die Eltern der Kinder haben keine Zeit sie zu betreuen, da sie den ganzen Tag arbeiten oder verwahrlost sind. Die Kinder können in der Kindertagesstätte ihre Hausaufgaben machen, dort essen und über ihre Probleme sprechen. Die Kindertagesstätte wird von zwei ehrenamtlichen Frauen betreut und finanziert sich nur durch freiwillige Beiträge der Eltern und Spenden.

Hier gehts zum Spendenformular
Die Kinder brauchen Ihre Hilfe – helfen Sie uns mit Ihrer Spende!

Podiumsdiskussion Schorndorf

Podiumsdiskussion Schorndorf

Menschen mit Würde – Würde für Menschen

Schorndorf 23.02.2016

Es diskutieren Monika Sozanska (Degenfechterin A-Nationalmannschaft), Djibril M`Bengue (Bundesliga Handballer), Matthias Klopfer (Oberbürgermeister Schorndorf), Necip Bakir (Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus), Jürgen Klotz (Sportjournalist SWR-Studio Ulm)

Am 23.02.2016 trafen sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Schorndorfer Rathaus, um über das Thema ” Menschen mit Würde – Würde für Menschen” zu diskutieren. Ziel der Diskussion war es darüber zu sprechen und nachzudenken, wie ein würdevoller Umgang mit Menschen, gerade auch in Schorndorf, möglich ist und wo genau die Probleme liegen. Die SAVE SOCIETY war vertreten durch die Rednerin und SAVE Botschafterin Monika Sozanska. Sie zeigte sich gegenüber der derzeitig anherrschenden Flüchtlingssituation traurig und besorgt. “Es ist traurig zu sehen, wenn Menschen, die so viel Schlechtes erlebt haben hier Zuflucht suchen und dann auch hier flüchten müssen.” Zudem hoffte Sie, dass unser Land nicht noch weiter gespalten wird. Ihr habe es geholfen schon früh in einen Sportverein einzutreten. Dadurch viel es ihr leichter sich zu integrieren und Anschluss zu finden. “Ich kannte von Polen her keine dunkelhäutigen Menschen. Wenn man es als Kind aber schon als Selbstverständlichkeit mitbekommt, dann hinterfragt man es nicht so sehr”. „Der Sport verbindet und untereinander spielt es keine Rolle aus welchem Land jemand kommt“, so der Bundesliga Handballer Djibril M`Bengue. „Ich habe auch schon negativen Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit gemacht“, so Djibril M`Bengue.

Gerade das Thema Fremdenfeindlichkeit war Inhalt des Abends. So zeigte sich der Oberbürgermeister Klopfer sehr besorgt über den Anstieg an fremdenfeindlichen Aussagen und Aktionen – er hätte es sich noch vor Monaten nicht denken können. Er sieht die Schorndorfer Flüchtlinge als Bürgerinnen und Bürger der Stadt und sehe Sie als Bereicherung an. Insgesamt gab es bei dieser Podiumsdiskussion einige Anregungen, die einmal wieder zeigten, dass Probleme beherrschbar und vor allem lösbar sind.

Besucher konnten sich zudem Fotos und Texte einer aktuell stattfindenden Ausstellung im Rathaus ansehen. Die Kampagne mit dem Namen “Gemeinsam Stärke zeigen” – Für Toleranz, Respekt und Menschenwürde” des Aktionsbündnisses “Sport und Politik – verein(t) gegen Rechtsextremismus” fordert ein gemeinsames Handeln von Politik, Sport und jedem/jeder Einzelnen. “Mit vereinten Kräften und in aller Deutlichkeit müssen wir rechtsextremistischen und diskriminierenden Sprüchen und Handlungen die rote Karte zeigen, im Interesse der Opfer, aber auch im eigenen Interesse an einer Gesellschaft, in der wir als Individuum akzeptiert werden und friedlich leben können”.

Weiter Informationen zur Kampagnen unter: “www.vereint-gegen-rechtsextremismus.de”.

mp

Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2015

Auch in diesem Jahr wünscht Euch allen das gesamte Team der SAVE SOCIETY Gesundheit, Zufriedenheit und ein friedliches Miteinander.

Das Jahr ist zu Ende und mit Aufregung schauen wir wieder zurück auf all die Dinge, die wir gemeinsam erreicht haben. Es war sicher kein einfaches Jahr; es war geprägt von Ereignissen, die uns alle betreffen. Jedoch haben wir unser Augenmerk nicht nur auf Flüchtlinge gelegt. Denn viele Probleme verschwinden nicht einfach von selbst wenn sie durch andere überdeckt werden.

Wenn man am Ende eines Jahres zurückblickt so stellt man unweigerlich fest, dass die Zukunft durch das eigene Handeln mitgestaltet wird. So konnten wir Anfang 2015 als Unterstützer beim TARKA-Cup – „Ein Herz für Hilfe, Dialog und Integration durch Fußball“ Menschen verschiedenster Nationalitäten zusammen bringen und das Kennenlernen untereinander fördern.

Wir konnten dank unserer Unterstützer auch 2015 wieder unzählige Kartons mit Kleidung, Spielsachen, Büchern und Lebensmitteln an Bedürftige und arme Menschen verteilen. So gingen dank unserer deutschlandweiten Unterstützer 350 Kg Kleidung u.a. nach Düsseldorf und Köln. Auch gab es zahlreiche freudige Gesichter als wir Malbücher und Spielsachen an Flüchtlingskinder verteilen durften.

Zudem hat sich einiges auf der Webseite getan; wir haben Meinungsumfragen, neue Rubriken, Lehrmaterial und Informationsseiten sowie neue Möglichkeiten der direkten Hilfe hinzugefügt. Des weiteren freuen wir uns über den Zuwachs an Fürsprechern/innen, Botschaftern/innen und Mitgliedern/innen.

Ferner sind wir dankbar für ein schönes und aufschlussreiches Treffen mit Serdar Bogatekin in der “NAUNYN RITZE” Berlin Kreuzberg. Wir sprachen über das Leben und Mitgestalten der Menschen im Viertel und über Diskriminierung. Es ist schon erstaunlich, wie sich das Bild eines Stadtteils im Laufe der Zeit verändert und wie die Menschen verschiedener Herkunft und Alter dieses Bild prägen und mitgestalten.

Uns erreichten außerdem zahlreiche Anfragen von Menschen, welche dringend Hilfe benötigten. So gab es Anrufe besorgter Menschen, die um Rat fragten. Darunter waren Eltern, die über die Situation ihres Kindes sorgten oder Menschen mit Behinderung, die sich durch den Arbeitgeber gemobbt und diskriminiert fühlten. Uns erreichten auch Menschen, die durch den Vermieter, Behörden oder andere Mitmenschen diskriminiert wurden. All diese Probleme konnten wir nur durch die Mithilfe unserer Ehrenamtlichen Helfer bewältigen. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns bei allen, die uns ständig mit Rat und Tat zur Seite standen und stehen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch und Euren Familien und Freunden ein erfülltes, ein glückliches und ein erfolgreiches Jahr 2016.

Monika Sozanska in Schorndorf

Monika Sozanska in Schorndorf

Weihnachtsspende für die Menschen die nichts mehr haben!!!

Vielen Dank auch an meine Familie, Freunde, Fechterinnen und Fechter, die sich die Zeit genommen haben um was Gutes zu tun und zu helfen!! Sachen zu spenden, lagern und zu sortieren. So konnte ich mehrere Kartons und Säcke brauchbarer, in top Zustand erhaltener Winterkleidung und Küchengeschirr sammeln. Ich freue mich, dass damit Einigen geholfen werden kann und hoffe dass noch mehr Menschen, denen es gut geht mit Bedürftigen teilen.

Monika Sozanska

HateSpeech

HateSpeech

Sobald bei Konflikten die sachliche Ebene verlassen wird, können Emotionen zu beleidigenden und hasserfüllten Aussagen führen.

Wenn ein Mensch einen Fehler begeht, kann man natürlich konstruktive Kritik üben – das ist Meinungsfreiheit. Respektlose, hasserfüllte Pöbeleien jedoch sind ‪#‎hatespeech‬.

Wir – die SAVE SOCIETY – verurteilen diskriminierende Äußerungen, die Feindseligkeit und Gewalt gegen Personen und Gruppen aufgrund ihrer Rasse, Religion, Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität, einer Behinderung oder Krankheit zur Folge haben.

Doch auch einzelne Personen, die nicht diesen Gruppen angehören, können aufgrund eines persönlichen Merkmals oder einer Verhaltensweise Opfer von Hassreden werden. Cyberbullying ist die Benutzung von Internet oder anderen neuen Technologien, um andere Menschen gezielt zu demütigend und wiederholt zu verletzen. Dieses Phänomen nimmt in letzter Zeit leider wieder zu. Gerade bei Kindern und Jugendlichen haben öffentliche Herabsetzung und Verunglimpfung oftmals traurige Konsequenzen die bis zum Suizid führen können.

Wir sprechen uns hiermit deutlich gegen #hatespeech aus – egal ob im Internet oder real life!

Facebook: #‎NoHateSpeech

Ein Zeichen für Menschenrechte

Ein Zeichen für Menschenrechte

Unsere SAVE SOCIETY Botschafterin Monika Sozanska setzt ein Zeichen für Menschenrechte.
Foto: Fechterinnen Ricarda Multerer und Monika Sozanska

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Artikel 3 – Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Die Sprache als Brücke

Die Sprache als Brücke

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.“ (Frank Harris)

Die Bedeutung von Sprachen

In einer immer globaler werdenden Gesellschaft gewinnen interkulturelle Kompetenzen und Sprachkenntnisse zunehmend an Bedeutung. Mittels der Sprache verbindet sich der Mensch mit seinen Mitmenschen. Die Sprache bildet die Brücke zu unseren Mitmenschen und befähigt uns, Gefühle, Gedanken und Absichten auszudrücken und anderen mitzuteilen. Sie ermöglicht es uns, andere zu verstehen.

Jedoch ist Sprache nicht nur einfach ein Mittel zur Übertragung von Informationen. Sie ist weit mehr. Mithilfe der Sprache werden von Generation zu Generation prägende Kenntnisse vermittelt, sprich unsere Kultur. Kenntnis einer Sprache ist damit auch mit Kulturkenntnis verbunden. Das heißt, wenn wir eine Fremdsprache erlernen, lernen wir gleichzeitig auch sehr viel über fremde Kulturen und bekommen ganz neue Sichtweisen und Einblicke.

Der Kontakt zu fremden Kulturen kommt nicht nur bei Auslandaufenthalten zustande. Der Kontakt mit dem „Fremden“ gehört mittlerweile zum Alltag von Jedermann in Europa. Jeder dritte Einwohner Stuttgarts ist nicht in Deutschland geboren. In Stuttgart leben Menschen aus über 120 verschiedenen Ländern, die über 170 verschieden Sprachen sprechen. Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft ist heute Normalität in vielen Städten Europas und wird sich in Zukunft noch stärker ausprägen.

Sprache, Bildung und Politik

Leider muss man feststellen, dass einige Menschen den alltäglichen Umgang mit dem Fremden im Sinne eines friedlichen und produktiven Zusammenlebens noch weitgehend erlernen müssen. Genau hier kann der Fremdsprachenunterricht in Schule sowie die Animierung von Schülern zu Auslandsaufenthalten einen entscheidenden Beitrag leisten. Kinder und Jugendliche werden so im Umgang mit fremden Kulturen geschult und sehen, dass man vor dem Unbekannten keine „Angst“ haben muss, sondern, dass es eine Bereicherung für uns alle darstellt.

Eine zentrale Aufgabe jeder modernen Bildungspolitik sollte es also sein, Schüler darauf vorzubereiten, mehr Sprachen besser zu erlernen. Der traditionelle Fremdsprachenunterricht ist hier bereits an seine Grenzen gestoßen. Auch die Vorverlegung des Beginns des Unterrichts bereits auf Grund- oder sogar Vorschule führt nicht unmittelbar zu den gewünschten besseren Fremdsprachenkenntnissen. Es zeigt sich, dass nach fünf bis sieben Jahren Unterricht die Sprachbeherrschung nicht mehr wesentlich verbessert werden kann.

Genau aus diesem Grund sind wir von der SAVE SOCIETY der Überzeugung, dass es so wichtig ist die Sprache durch längere Auslandsaufenthalte in dem Land, in dem man die Sprache spricht, zu erlernen. Diese Erfahrungen sind besonders für Jugendliche unschätzbar wertvoll.

Glücklicherweise ist es bei Abiturienten mittlerweile sehr verbreitet, nach dem Abitur einen längeren Auslandsaufenthalt zu verbringen. Das kann zum Beispiel eine Freiwilligenarbeit, Auslandpraktikum oder ein Work and Travel Aufenthalt in Kombination mit einem Sprachkurs vor Ort sein. Leider ist dieser Umstand bei Real- und Hauptschülern noch nicht im selben Maße verbreitet.

Hier muss die Politik aktiv werden. Es muss für Schüler aller Bevölkerungs- und Bildungsschichten möglich sein, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren, ja sogar verpflichtend und Teil des Lehrplans! Unsere Gesellschaft in Europa braucht Bürger, die multikulturell denken, mehrere Sprachen sprechen, tolerant und weltoffen sind. Die Vision einer guten Integrations- und Bildungspolitik sollte es sein, eine Gesellschaft zu ermöglichen, in welcher nicht nur der Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen völlig normal ist, sondern echte Mehrsprachigkeit!

Sprachen erleben

Und hier schließt sich der Kreis wieder. Denn echte Mehrsprachigkeit ist nur durch aktiven Austausch möglich, sprich durch längere Auslandsaufenthalte. Möglichkeiten dazu gibt es viele: Schüleraustausch, Sprachreisen, Gap Year, Work and Travel, Freiwilligeneinsätze, Gastfamilien, Au-Pair, Auslandsstudium. Diese Art des interkulturellen Austauschs sollte jeder Schüler mindestens einmal in seiner Schullaufbahn absolvieren. Nur so können die Grenzen des herkömmlichen Fremdsprachenunterrichts überschritten werden und junge Menschen wachsen heran, welche frei von jeglichen Vorurteilen, weltoffen und tolerant sind.

Sprache und SAVE SOCIETY

Die SAVE SOCIETY setzt sich dafür ein, dass der Dialog und die Verständigung zwischen Menschen aus aller Welt nicht nur im Kopf stattfindet, sondern auch aktiv von Angesicht zu Angesicht. Wir beraten Sie gerne über Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte aller Art.

Weitere Informationen

Nur dünn ist schön

Nur dünn ist schön

Interview mit Sarah Constanze Kaiser

Möchtest Du kurz etwas über Dich sagen?

Ich bin Sarah, Mama einer siebenjährigen Tochter, 30 Jahre jung und wohnhaft in Karlsruhe.

Bist Du schon mal Opfer von Diskriminierung geworden?

Ja, Mobbing. Seit klein an immer wieder. Angriffsfläche bot vor allem meine Figur. Als ich mich mit einer Crash Diät auf Normalgewicht gehungert hatte, hörte es dennoch nicht auf. Wenn jemand Dich mobben möchte, dann mobbt er auch, er wird immer etwas zu mobben an Dir finden.

Wie hat sich die Diskriminierung genau geäußert?

Meist fand es in Gruppen statt. Mit so einem “Anführer”, dem die Anderen wie Schafe folgten. Die haben dann halt eher gelacht, aber nicht wirklich von sich aus aktiv gemobbt. Vermutlich hatten sie Angst, dass sie selbst Opfer werden. Irgendwie verständlich: Die waren froh, dass es jemanden gab, der alles abbekam. Ich hatte mich einmal weinend vor die Gruppe gestellt, und gefragt, was sie für ein Problem mit mir haben – es kam keine Antwort.

Ist die Gruppe nur als Mitläufer aufgetreten und hat Dir verbal Sachen an den Kopf geworfen?

Ich bin verbal angegangen worden. Aber am stärksten war das hintenrum: Immer diese ständigen Lästereien. Wie wenn ich das nicht mitbekommen würde… . Hatte aber auch schon Kaugummi im Haar, eine Stiftspitze im Rücken oder mir wurde der Stuhl weg gezogen. Einmal bekam ich auch eine ganz böse Zeichnung gezeigt, die mich darstellen sollte, wie mir Fett abgesaugt wird. Ein andermal hat mir einer mein Zeugnis am Ende des Schuljahres geklaut und ist drauf herum getrampelt und hat drauf gespuckt. Selten, dass die Gruppe wirklich was gesagt hat.

Also trotz abnehmen haben Dich die Menschen weiter gemobbt, wie haben sie Dich da angegriffen, was gab es für Gründe?

Das war von den Meisten eher so: Hintenrum stark. Also die in der Klasse hatten mich weiter für meine Figur gehänselt – obwohl die normal war.

Kannst Du Dich noch erinnern, was sie gesagt haben?

Nicht direkt, aber ich war für sie nie richtig. Hab mich mit 13 Jahren nicht geschminkt, nicht rasiert und meine Kleidung bzw. das Aussehen war mir nicht wichtig, denn ich hatte andere Interessen. Ab dieser Zeit habe ich angefangen, den Anderen gefallen zu wollen und habe begonnen, mich selbst zu untergraben.

Haben Dich eher die Jungs oder die Mädels verbal beleidigt oder lässt es sich nicht trennen?

Das Erstaunliche: Bis heute waren das vor allem Frauen. Mit Männern hatte und habe ich kaum Probleme. Eine aus meiner Klasse sagte damals: “Die Dünnen kommen nicht drauf klar, dass Du dick UND hübsch bist.” Das passte ihnen wohl nicht ins vorgegebene (Medien-) Schema – “Nur dünn ist schön”.

Du sagtest, Du hättest angefangen, Anderen gefallen zu wollen, wen meinst Du damit genau, wie hast Du Dich da verhalten?

Ich meinte damit vor allem die Menschen in meinem Umfeld: Freunde, Bekannte, Schulkameraden, Familienmitglieder: Ich versuchte eben, mich anzupassen, damit ich nicht negativ auffalle, um dazu zu gehören: Rasieren, obwohl ich es dämlich fand. Genauso wie das Schminken – das äußerliche Anpassen eben.

Was ist das Schlimmste/wie äußert es sich?

Ständig die Frage, ob jemand etwas an mir nicht gut findet, also wie ich aussehe.

Wie oft passiert Dir so etwas heute noch?

Hintenrum weiß ich es nicht. Vornerum fällt mir nur eine Sache in den letzten Jahren ein. Ansonsten ist es so: Älter werden bringt Vorteile mit sich, sprich: Man geht anderes durchs Leben, arbeitet evtl. an seinem Selbstbewusstsein und man wirkt anders, strahlt das auch aus. Man ist kein “Opfer” mehr. Aber das von früher steckt immer noch in mir drin. Bevor die Frage kommt, wie sich das äußert: Ich gehe nicht gerne an einer größeren Gruppe vorbei – denke – sie reden negativ über mein Äußeres. Auch Komplimente höre ich zum Teil nicht so gerne. Vielleicht denke ich so unterbewusst, sie würden mich anlügen.

Kennst Du Menschen, die die selbe Erfahrung gemacht haben wie Du, wenn „ja“ wie hilfst Du ihnen?

Ja kenne ich, aber sie sind auch schon meistens älter und kommen damit klar. Meine Tochter bekommt es – weil sie etwas mehr drauf hat – auch ab. “Mama, die Lea hat wieder fett zu mir gesagt, Mama, der sagt, fett zu mir”.

Wer hilft ihr und wie?

Naja ich rede halt mit ihr. Die Lehrer machen da wohl nichts. Ich muss da ins Gespräch. Dabei hab ich bei so einem Krisengespräch schon meinen Standpunkt verdeutlicht. (Da ging es aber um etwas Anderes, um vor allem ein anderes Kind).

Denkst du die Lehrer sind überfordert oder verstehen die Situation/Problematik nicht – sind nicht kompetent genug, um das Problem zu lösen?

Ich denke, ihnen ist es wichtiger, den Schulstoff durch zu bringen. Und sind sich auch nicht bewusst, was es für einen Schaden hinterlassen kann.

Wie war es in deinem Fall, hattest Du/ hatten Deine Eltern damals das selbe Problem?

Meinen Eltern war das wohl ziemlich egal. Zumindest gefühlt. Vor allem mein Vater war der Meinung: Es gehören immer zwei dazu.

Und die Lehrer?

Gekonnt nichts gesehen, ignoriert und aus dem Weg gegangen.

Wie könnte man das Problem des Mobbings ,durch Beleidigung bei Übergewicht, Deiner Meinung nach ändern?

Durch Aufklärung und positive Dinge aufzeigen wie: Dicke sind auch schön, liebenswert, können Erfolg im Beruf, im Privatleben,… haben. Es ändert sich ja momentan auch in der Gesellschaft etwas.

Ich wünsche mir, dass Menschen sich stärker zu ihrem dicken Partner/in bekennen und ihn/sie mit Stolz “vorzeigen”. Kinder sollten von klein an schon sensibilisiert werden: Es gibt alle Typen von Figuren und Menschen sollte man generell nicht deshalb verurteilen.

Eltern und auch schon Erzieher sollten auch gezielt mit Spielen im Kindergarten, mit Bilderbüchern und dann später mit Diskussionsrunden aufklären und zudem auch aufzeigen, dass das nicht nur durch Faulheit kommt. Oft ist Essen ein Ersatz oder ein Schutz. Sehr dicke Menschen sind oft genauso krank wie Magersüchtige. Man sollte nicht vorurteilen ohne hinter das Äußere zu sehen.

Interview vom 11.07.2015 Michael Pinteric (mp)

Spielzeug Spenden für sozial schlechter gestellte Kinder

Sozial schlechter gestellte Kinder

Vielen Dank an alle Spender, die uns im Juni wieder mit so vielen tollen Spielsachen für “sozial schlechter gestellte Kinder” versorgt haben.

Wenn auch Sie mitmachen möchten und Spielzeuge, Bücher, Malstifte oder ähnliches Kindern zukommen lassen möchten – die sozial schlechter gestellt sind – melden Sie sich bitte bei uns.

Interview mit Serdar Bogatekin

Interview mit Serdar Bogatekin

Hallo Serdar, danke dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Magst du dich kurz vorstellen?

Hallo, sehr gerne. Mein Name ist Serdar Bogatekin, ich bin 26 Jahre alt, ein professioneller Hip Hop Tänzer (in der Szene bekannt als “Serdar Lunatix”) und komme aus Berlin Kreuzberg.

Woher kennt man dich?

Ich bin schon länger in Berlin unter den Jugendlichen bekannt und als ich das Tanzen entdeckte und viel in Schul- und Jugenddiskos unterwegs war, hat sich das herum gesprochen und meine Bekanntheit in der Hip Hop Szene steigerte sich.

Dann habe ich angefangen Hip Hop richtig zu trainieren und es durchzuziehen mit vollem Herzen. Mein erster „Durchbruch“ kam als ich mich entschieden habe zum türkischen Supertalent zu gehen. Ich kam dort ins Finale und danach hat mich natürlich fast jeder Türke gekannt. Vor kurzem habe ich eine Werbekampagne gemacht, zusammen mit “Ecko Fresh” und anderen deutsch-türkischen Künstlern – da hingen in ganz Deutschland Plakate mit meinem Gesicht. So etwas spricht sich herum. Es folgten Berichte über mich im Fernsehen und anderen Medien. Dann kamen große Werbekampagnen für “Coca Cola”, “Mc Donalds”, “Vodafone”, “Levis”, “E-Plus”, “Berliner Volksbank” und als letztes für “ay yildiz”. Ich bin nicht „famegeil“, sondern möchte den Menschen meine Kunst / diese Art von Tanz und diese tolle Gemeinschaft im Hip Hop zeigen.

Was hat es mit der NAUNYN RITZE auf sich?

Das Sport-, Bildungs- und Kulturzentrum „NAUNYN RITZE“ ist ein cooler Treffpunkt in Berlin Kreuzberg und besteht schon lange – hier hingen schon mein Vater und meine Onkel ab. Hier ist der Hip Hop in Berlin Kreuzberg entstanden und es ist das Haus für Hip Hop. Hier waren die ersten „B-Boys“, die ersten Tänzer, die ersten Rapper – sie haben sich alle hier früher getroffen, sie haben hier trainiert und gejamt. Seit 2007 bin ich regelmäßig hier – mindestens dreimal die Woche- und trainiere und unterrichte unterschiedlichste Jugendliche. Ich mache das nun schon seit acht Jahren und versuche den Jugendlichen zu helfen und das Tanzen beizubringen. Ich zeige ihnen was alles dazugehört, wie die Disziplin, die Leidenschaft, die Liebe und es läuft bis jetzt ganz gut.

Was für Menschen kommen in dieses Zentrum?

Das ist das, was mich immer wieder überrascht, das Haus hat so ein Potenzial. Hier her kommen wirklich nicht nur Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Berlin, sondern Jugendliche aus der ganzen Welt – wir haben sehr oft Touristen hier, die einfach so vorbeikommen wegen des Tanzens. Es hat sich einfach herumgesprochen, dass sich hier die Tänzer treffen, es ist Kult weil hier der Geist von früher noch richtig lebt. Es spricht sich einfach unter den Tänzern weltweit herum und wenn sie nach Berlin kommen wissen sie wo sie hingehen müssen. Es sind Deutsche, Türken, Araber, Russen, Asiaten, Amerikaner, Finnen, also es sind einfach Menschen. Beim Tanzen ist es genauso; niemand wird diskriminiert, es geht nicht darum, woher man kommt, es geht darum, dass man zusammen eine Gemeinsamkeit darstellt. Da interessiert die Nationalität niemanden. Die Leidenschaft für den Tanz bringt uns alle zusammen und das ist das Wichtigste.

Würdest du Menschen, die frisch nach Berlin gezogen sind, empfehlen hierher zu kommen um Leute zu treffen und Anschluss zu finden?

Die „NAUNYN-RITZE“ ist ein sehr soziales Haus speziell für Jugendliche und hier kann man coole Leute kennenlernen. Man kann hier auch einfach zum Chillen oder Billard oder Tischtennis spielen herkommen oder sich einfach nur mit den anderen austauschen. Man tauscht sich aus in den Bereichen Rap, Tanz, Musik, Capoeira – hier gibt es viele Aktivitäten, die man ausprobieren kann. Ich empfehle jedem der mal in Berlin ist einfach hier vorbeizuschauen. Das Wichtigste ist auch die Geschichte der NAUNYN-RITZE – hier ist Hip-Hop in Berlin Kreuzberg entstanden.

Wie kann man dieses tolle Projekt unterstützen?

Die NAUNYN-RITZE wurde früher durch den Staat gefördert, jetzt ist es privat geworden. Ab Ende diesen Jahres läuft für zwei Jahre eine komplett Sanierung, daher wird es auch für zwei Jahre geschlossen, was uns sehr traurig macht. Auf der anderen Seite sind wir aber sehr froh, weil wir danach die Räume besser nutzen können. Wir werden neue Anlagen, Böden neue Spiegel haben, da sind wir einfach geduldig und warten diese zwei Jahre ab. In dieser Zeit haben wir aber auch andere Locations wo wir trainieren können wie die „Flying Steps Academy“, diese ist allerdings kein Jugendhaus sondern eine richtige Tanzschule.

Warum interessierst du dich für Projekte gegen Diskriminierung?

Diskriminierung führt zu schlechten Sachen. Ich will nicht übertreiben aber es kann bis zum Selbstmord führen. Das haben wir schon öfter mal mitbekommen, es weiß jeder. Es liegt mir einfach am Herzen Menschen zu helfen. Mir als Hip Hop-Tänzer ist es wichtig zu zeigen dass in dieser Szene Respekt ganz großgeschrieben wird. Es ist enorm wichtig, dass man jeden Menschen respektiert, egal woher er kommt und was er ist und wie er ist. Es geht darum erstmal den Menschen zuzuhören und gut miteinander umzugehen, die Meinung anderer anzuhören und der Diskriminierung aus dem Weg gehen.

Serdar, wir bedanken uns herzlich für das nette Gespräch und wünschen dir alles Gute für deine Zukunft.

Interview vom 12.06.2015 geführt von Michael Pinteric (mp)

bigFM Initiative für Integration 2015

Initiative für Integration

Auch in diesem Jahr, fanden sich wie schon zuvor, in den Räumlichkeiten der ISB in Mainz wieder hochkarätige Gäste aus Politik, Medien und Entertainment ein, um die „Integrationshelden“ zu feiern.

Die Chartstürmer Andreas Bourani und Gentleman gaben sich die Ehre. Bourani sorgte mit “Auf anderen Wegen” für Gänsehautstimmung und läutete mit seinem Hit “Auf uns” die Prämierung des ersten Platzes ein. Die beiden Künstler diskutierten außerdem noch eifrig mit in der prominenten Talkrunde und tauschten sich angeregt mit unserer SAVE SOCIETY Botschafterin und Model Zohre Esmaeli und dem Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano aus.

Weiter Informationen:
http://www.bigfm.de/programm/thema/initiative-integration-preisverleihung-mainz

Zwischen Freiheit und Hate Speech

Zwischen Freiheit und Hate Speech

SAVE SOCIETY mit Christine Lüders, Zohre Esmaeli in der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS).

Welche Folgen hat Hate Speech im Netz für die Betroffenen und wie kann man sich schützen? Welche Folgen hat Hate Speech für die öffentliche Debatte? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

An eine Lesung der Initiatorin des ‪#‎Aufschrei‬-Hashtags Anne Wizorek schließt sich eine Podiumsdiskussion (mit Atila Altun -Tagesspiegel, Dagmar Freudenberg-Staatsanwältin, Niedersächsisches Justizministerium Landsesprävention Fachstelle Opferschutz) an.

Altstadtlauf Schorndorf mit Monika Sozanska

Altstadtlauf Schorndorf mit Monika Sozanska

Zum wiederholten Male gab unsere Monika Sozanska den Startschuß für eine gute Sache beim Altstadtlauf Schorndorf. Diesesmal liefen beim Hauptlauf 563 Menschen zwischen 8 und 76 Jahren mit. Die Spende kommt in vollem Umfang dem Kinderreich Rems-Murr zugute.

Khaled Kamal

Khaled Kamal

Als ein Muslim weiß ich, dass Diskriminierung und Ausgrenzung leider nicht einfach zu umgehen sind und es Menschen auf der Welt gibt die jeden Tag damit konfrontiert werden. Ich weiß wie es ist ein Flüchtling zu sein und mit sehr wenig auszukommen. Dennoch gibt es Menschen auf der Welt, die noch weniger als wenig haben und für die jeden Tag an dem sie überleben mehr als nur ein Gewinn ist.

Ich habe was zum anziehen, was zu Essen und eine Familie, dass ist mehr als genug. Deshalb möchte ich Menschen helfen, die nicht soviel Glück wie ich hatten. Außerdem ist es als Muslim meine Pflicht zu helfen, gemeinsam mit SAVE SOCIETY und mit DIR, können wir diesen Menschen Weltweit helfen und damit wiederum andere Menschen Inspirieren mit uns mitzuwirken. Denn mit ein wenig Engagement können wir zusammen viel mehr bewirken als es uns bewusst ist.

Khaled Kamal

Kampagne gegen Gewichtsprobleme

Kampagne gegen Gewichtsprobleme

Egal ob Sie an Adipositas (Übergewicht), oder Magersucht, wie Bulimie, Binge-Eating-Störung oder einfach nur zu-, oder abnehmen wollen, bei der Ernährungs-Kampagne sind Sie genau richtig.

Mehr als die Hälfte der Deutschen möchte abnehmen. Doch es gibt auch sehr viele Mitmenschen, die zunehmen möchten – und dies nicht schaffen. In einem Land, in dem über die Hälfte der Erwachsenen mit überflüssigen Kilos kämpft, gehen die Probleme der Dünnen meistens unter. Kein Zweifel, Dicke werden diskriminiert, gelten sie doch als unansehnlich und undiszipliniert – sie werden von Schlankeren abfällig behandelt, weil sie sich angeblich “nicht beherrschen” können. Zum Beispiel wird dünnen Frauen häufig unterstellt, dass sie an Essstörungen leiden. Nach einem Essen vermeiden es manche sogar, auf das WC zu gehen – damit niemand denkt, sie würden unter Bulimie leiden.

Unser Antrag zum Bürgerhaushalt Stuttgart 2015

Bürgerhaushalt Stuttgart 2015

Der gemeinnützige Verein SAVE SOCIETY – Die Organisation gegen Diskriminierung – möchte eine eigene Anlauf- & Beratungsstelle in Stuttgart errichten.

Diese soll dem Zweck dienen, allen Menschen – gleich welche Art der Diskriminierung sie erfahren haben – schnellen und barrierefreien Zugang zu ermöglichen und ihnen Hilfe anzubieten. Dort werden vor Ort die einzelnen Probleme gesammelt und den Klienten beratend zur Seite gestanden. Für Stuttgart würde diese Anlaufstelle eine Steigerung der Lebensqualität und ein friedlicheres sowie gemeinschaftlicheres Miteinander bedeuten. Durch das eigene Netzwerk an kompetenten Psychologen, Sozialarbeitern, Therapeuten, Anwälten und weiteren Hilfe leistenden Personen werden die Hilfesuchenden an die jeweils passende Stelle weitergeleitet und ein erster Kontakt hergestellt. Zusätzlich wird die Möglichkeit geboten, Informationsmaterial und Kontaktdaten von Anlaufstellen auszuhändigen. Als konkrete Zielgruppe denken wir dabei an unsere Mitmenschen, die aufgrund einer Behinderung, schlechter Bildung, ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Religion oder ethnischer Herkunft diskriminiert werden sowie an die vielen Obdachlosen und Opfer von häuslicher Gewalt oder Mobbing. Menschen, die durch Schicksalsschläge den Boden unter den Füßen verloren haben, sollen wieder Fuß fassen und Menschen, die aufgrund Ihrer Andersartigkeit oder Krankheit ausgegrenzt werden, sollen wieder in unsere Gesellschaft inkludiert werden. Die Beratungsstelle soll helfen und das Helfen wieder zur Selbstverständlichkeit machen. Eine Grundsätzliche Motivation liegt dabei in dem Anliegen allen Menschen Toleranz, Respekt, Mitgefühl und ein aktives Handeln gegen Ungerechtigkeit nahezulegen.

Um sich einen konkreten Überblick über die Anlaufstelle und SAVE SOCIETY sowie den Botschaftern zu verschaffen, bitten wir Sie einen Blick auf unsere Webseite http://www.savesociety.org/home/anlaufstelle zu werfen.

Unseren Antrag mit der Nummer “13582” zum Bürgerhaushalt Stuttgart 2015 finden Sie unter folgendem Link: https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/13582

Über eine Unterstützung würden wir uns sehr freuen und danken Ihnen im voraus.

CATHERINE ACKERMANN

CATHERINE ACKERMANN

Wir begrüßen recht herzlich unsere neue Botschafterin Catherine Ackermann in den Reihen der SAVE SOCIETY.

“Gemeinsam mit den anderen Botschaftern, möchte ich all die Menschen stärken, die diskriminiert und dadurch geschwächt werden. Es ist mir eine Ehre, mit meiner Präsenz und meinen Erfahrungen SAVE SOCIETY zu unterstützen und für mehr Verständnis und Ehrlichkeit in der Gesellschaft aktiv zu werden.”

Catherine Ackermann
Filmproduzentin und Botschafterin der SAVE SOCIETY

Catherine Ackermann wurde 1984 in Zürich geboren. Während der Schulzeit engagierte sie sich im Schultheater und in der Ballettschule am Zürcher Opernhaus. Nach der Matura besuchte sie die Schauspielschule «European Film Actor School» (EFAS) in Zürich und absolvierte dazwischen ein Praktikum bei Warner Brothers in Los Angeles für die Produktion «Nancy Drew» von Produzent Jerry Weintraub.

Nach dem Diplom folgten diverse Praktika bei verschiedenen Filmproduktionen (u.a. teamworx, Berlinale Talent Campus). Ein Engagement am Nationaltheater Weimar bescherte ihr einen Auftritt in der Oper «Tosca». Im Sommer 2008 arbeitete sie als Produktions- und PR-Assistentin für das Dokumentarprojekt „24h Berlin“ in Berlin. Oktober 2008 begann sie ihr Studium Film- und Fernsehproduktion an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg mit Schwerpunkt Visual Effects/Animation Producing. April 2013 erhielt sie ihr Diplom. 2014 gründet sie die Produktionsfirma „The Executive Production LLC“ in Zürich.

TARKA-Cup

TARKA Cup

Am 24. & 25. Januar findet in der Scharrena Stuttgart, das Charity Hallenfußballturnier “TARKA-Cup” zum 14, mal statt. Wir werden dort Ausstellen und freuen uns Euch alle dort zu sehen.

Jahresrückblick 2014

Jahresrückblick 2014

Zum neuen Jahr wünscht Euch allen das gesamte Team der SAVE SOCIETY Gesundheit und Zufriedenheit.

2014 stand im Zeichen unserer Gründung. Viel musste getan werden, die Homepage programmiert, ein Logo und das CI entwickelt, Kontakte geknüpft und die ersten Projekte vor Ort umgesetzt werden. Wir konnten in der kurzen Zeit schon vielen benachteiligten Menschen mit Kleiderspenden, Lebensmitteln und Spielsachen etwas Freude bereiten.

Stets denken wir dabei an unsere Mitmenschen, die auf Grund einer Behinderung, schlechter Bildung, ihrem Alter, des Geschlechtes, der Religion oder Ethnischer Herkunft diskriminiert werden, sowie an die vielen Obdachlosen und Opfer von häuslicher Gewalt. Wir denken an Menschen, die durch Schicksalsschläge den Boden unter den Füßen verloren haben und Menschen, die aufgrund Ihrer Andersartigkeit oder Krankheit ausgegrenzt werden.

Es gab dieses Jahr interessante sowie auch traurige und freudige Momente. Manche Menschen erzählten uns von Ihren Sorgen und zeigten große Hoffnungslosigkeit. Andere wiederum berichteten freudig von ihren Erfolgen bei der Inklusion oder Hilfe von Migranten, wie wir es besonders in einem Flüchtlingsheim erleben durften. Dort wird alles getan um mit wenig Mitteln das Leben von Kindern etwas angenehmer zu machen. Auch dort konnten wir mit Spielsachen und Kleidern unseren Beitrag leisten.

Ein weiteres Projekt in diesem Jahr waren unsere SAVE-Pakete. Diese wurden von Helfern selbst mit Gegenständen befüllt und an Hilfsbedürftige verteilt. Auch wenn man normalerweise nicht über seinen Akt der Nächstenliebe spricht und eine Gegenleistung erwartet, so ist es doch manchmal wichtig zu inspirieren und zu motivieren, um das Leben auf unserer Erde etwas gerechter und friedlicher zu gestalten. Durch dieses Projekt konnten wir zum Mitmachen anregen und freuen uns schon auf das neue Jahr und die vielen weiteren schönen Bilder von all denen die sich der Idee angenommen haben und uns dabei unterstützen.

Das alles war nur möglich durch die zahlreiche Unterstützung und Hilfe aller Beteiligten Menschen. Wir können nicht erwarten, dass die Diskriminierung von Menschen schnell zu beseitigen ist und die Gesellschaft über Nacht toleranter wird. Es wird für jeden von uns viel Arbeit, bevor es besser werden kann. Wenn jeder Mensch nur einen kleinen Teil dazu beiträgt wird schon das nächste Jahr besser als das vorherige. Alle Anstrengungen die darauf gerichtet sind – alle Menschen – unterschiedlicher Herkunft, Alter, Religion, Status und Aussehen zusammenzuführen, sind nie verkehrt.

In diesem Sinne wünschen wir Euch und Euren Familien und Freunden ein erfülltes, ein glückliches und ein erfolgreiches Jahr 2015.

Vanessa Eichholz in Action

Vanessa Eichholz in Action

Unsere Vanessa Eichholz in Action – Happy New Year wishes to everybody!

#Thankful for all the wonderful experiences in 2014!
#Giving back is really important to me and I am glad I was able to support SAVE SOCIETY this past Sunday!

Botschafter Marius Broening

BOTSCHAFTER MARIUS BROENING

Wir begrüßen recht herzlich unseren neuen Botschafter Marius Broening in den Reihen der SAVE SOCIETY.

„Gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Benachteiligung müssen wir alle gemeinsam vorgehen. Der Sport bietet hier herausragende Möglichkeiten, Menschen verschiedenster Kulturen und Religionen zusammenzubringen und Brücken zu schlagen. Als erfolgreicher Leistungssportler möchte ich meine Glaubwürdigkeit und Akzeptanz dazu nutzen, als Botschafter für SAVE SOCIETY aktiv gegen vorhandene Missstände vorzugehen und verschiedenste Projekte unterstützen.“

Marius Broening Bobfahrer

Botschafterin Vanessa Eichholz

Botschafterin Vanessa Eichholz

Vanessa Eichholz, in Stuttgart – Wir hatten heute Mittag ein wundervolles Meeting mit unserer neuen Save Society Botschafterin, Vanessa Eichholz. Wir freuen uns auf das kommende Jahr und auf die spannenden Projekte.

SAVE Paket-Abgabe in Hamburg durch Tina Beric

Save Pakete Hamburg

Moin Moin,

in Hamburg gibt es den Winter über mehrere Wohncontainer, in denen obdachlose Menschen wohnen können. Auch die Kirche im Sachsenweg 2 hat auf diese Weise zwei Männern einen warmen Platz zur Verfügung gestellt. Heute habe ich dort nachgefragt, was diese Menschen benötigen und habe im Rahmen der Care-Pakete-Aktion der SAVE SOCIETY ein Paket mit Handtüchern, Schals, Taschentüchern, Früchtepunsch & Keksen übergeben. Die Bewohner haben sich sehr gefreut und waren überaus nett. Einer von ihnen stellte sich auch sofort für ein Foto zur Verfügung um diese tolle Aktion zu unterstützen.

Erst wenn man selbst Gutes tut, spürt man bewusst wie glücklich dies einen macht.

Jeder kann helfen. Schaut mal bei euch zu Hause genau nach, was ihr nicht wirklich benötigt und überlegt, wer daran Freude haben könnte. Es gibt in jeder Stadt / Region Menschen, die im Leben nicht so viel Glück gehabt haben wie man selbst. Fragt einfach mal in Obdachlosen-, Asylbewerber- oder Altersheimen, Frauenhäusern, Kindergärten, etc. nach, was sie benötigen. Oder sprecht Obdachlose direkt auf der Straße an…

Und auch wenn ihr keine Sachspenden habt, gibt es viele Möglichkeiten anderen Menschen ein bisschen Glück zu geben. Verschenkt etwas von eurer Zeit und seid aufmerksam. Auch scheinbare Kleinigkeiten, wie z.B. 1 x im Monat in einem Altersheim mit den Bewohnern nett zu plaudern, kann so viel Freude bringen.

Seid kreativ und habt Spaß

Tina Beric

Monika Sozanska in der BILD

Monika Sozanska in der BILD

Die Weihnachtsausgabe der BILD Zeitung, vom 24. Dezember 2014

– Monika Sozanska, unsere SAVE SOCIETY Botschafterin, mit einem schönen Artikel. Wir freuen uns auf das kommende Jahr. (Quelle BILD Zeitung)

Kleiderspende hochwertiger Kleidung von John León

Kleidung von John León

Kleiderspende mit noch originalverpackter hochwertiger Kleidung – eine tolle Sache – die Empfänger werden sich sehr darüber freuen. Das Team der SAVE SOCIETY bedankt sich recht herzlich bei John León dafür.

Buchtrailer von Botschafterin ZOHRE ESMAELI

Buchtrailer von Botschafterin ZOHRE ESMAELI

Buchtrailer Zohre Esmaeli

Der Buchtrailer unserer Botschafterin der Save Society – Zohre Esmaeli.

Eine unglaubliche Geschichte von Unterdrückung und Tod, von Qualen und der Sehnsucht nach Freiheit. Das Buch von Zohre Esmaeli, Barbara Opitz & Kuno Kruse über ein Mädchen aus Afghanistan das die Seele eines Ganzen Landes verändert, faszinierend und aufwühlend, fesselnd und poetisch. Link zum Buch | Stern | Zohres Weg von Kabul auf den Laufsteg

Photo: Adrian Portmann

0711 SAVE-Pakete

0711 SAVE-Pakete

So langsam erreichen uns die ersten Fotos der SAVE-Pakete Aktion.
Vielen Dank an Sabine Müller für die sehr schnelle Umsetzung der 8 Schritte zum Glück.

Macht alle mit! Es ist ganz einfach! Werdet aktiv!

Es gibt da draußen Menschen die brauchen Eure Hilfe!
Mit Eurer Teilnahme helft Ihr nicht nur den Menschen in Not, sondern Ihr helft auch uns, noch mehr Menschen zum Helfen zu bewegen.
Zu viel negatives überflutet jeden Tag die Medien. Wir wollen die Menschen, die GUTES tun zeigen. Es ist wichtig, dass jeder von Euch sich zum Helfen bekennt. Zeigt dass es Euch gibt. Denn es gibt mehr gute Menschen auf dieser Welt als schlechte.
Das wollen wir beweisen und das können wir nur mit Euch gemeinsam!

Euer SAVE SOCIETY Team

SAVE Pakete Aktion

SAVE Pakete Aktion

0711- Startschuss unserer SAVE-Pakete Aktion.

Die Save Society möchte mit dieser Aktion möglichst viele Menschen dazu bewegen, anderen zu helfen. Denn es gibt immer noch zu viele Menschen in unserem Umfeld, welche dringend auf Hilfe angewiesen sind. Bereits mit wenig Aufwand kann man viel bewirken und Bedürftige unvergessliche Augenblicke erleben lassen. Zu helfen löst nicht nur bei dem Hilfeempfänger Gefühle des Glücks aus, sondern auch der Helfer erfährt ebenfalls Glück und Zufriedenheit.

Die SAVE Pakete Aktion soll so viele Menschen wie nur möglich dazu bewegen, selbst SAVE Pakete an entsprechende Annahmestellen in Ihrer Stadt/Region abzugeben. Dies können Obdachloseneinrichtungen, Asylbewerberheime, Mutter-Kind- Einrichtung, Flüchtlingsheime, Kinderheime, Behinderteneinrichtungen oder Menschen auf offener Straße sein. Die folgenden acht einfachen Schritte zeigen auf, wie Du ein Teil der SAVE Bewegung wirst.

Und so funktioniert es:

Schritt 1:
Beschafft Euch einen passenden Karton.

Schritt 2:
SAVE Logo herunterladen, ausdrucken und auf den Karton kleben.
Download auf „www.savesociety.org/home/savelogo.jpg“

Schritt 3:
Befüllt den Karton mit Ware die Ihr gerne Spenden möchtet. Dies können sein:
Lebensmittel, Kleidung, Decken, Spielsachen usw. * Bitte achtet darauf, dass die Lebensmittel noch genießbar und die Waren in gutem Zustand sind.

Schritt 4:
Händigt das SAVE-Paket an Hilfsbedürftige oder die dafür vorgesehenen Annahmestellen aus. *Ihr könnt Euch gerne an uns wenden, falls Ihr eine Annahmestelle in Eurer Nähe sucht. Wir helfen Euch gerne weiter.

Schritt 5:
Macht ein Foto von Euch mit dem Karton. Seid kreativ und habt Spaß dabei.

Schritt 6:
Sendet Eure Bilder mit Namen und Ort an unsere eMail-Adresse. Gerne könnt Ihr auch den Weg der Social-Media-
Kanäle nutzen. Postet dazu das Bild z. B. in Eurem FB-Profil und verlinkt uns
„www.facebook.com/savesociety.eu“ damit.

Schritt 7:
Motiviert mindestens 2 Eurer Freunde ebenfalls diese 8 Schritte zu tun. Generell gilt: Je mehr Freunde Ihr zum Helfen bewegt, um so besser.

Schritt 8:
Genießt das Glücksgefühl, ein kleines Stück zu einer besseren Welt beigetragen
zu haben.

Die bei uns hochgeladenen Bilder werden auf unserer Homepage in der „Hall of
Fame“ gezeigt. Jedem Teilnehmer wird auf diese Weise geehrt und die entsprechenden Wertschätzung entgegengebracht. Wir würden uns über eine Veröffentlichungserlaubnis freuen, die automatisch mit der Zusendung erfolgt.

Euer SAVE SOCIETY Team

CARE-PAKET an Gemeinschaftsunterkunft

PAKET an Gemeinschaftsunterkunft

SAVE SOCIETY zu Gast bei einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber

Auch die Jüngeren freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit. Die SAVE SOCIETY Care-Pakete lassen sich selbstverständlich auch mit Sachen füllen, über die sich Kinder freuen können. Neben Kleidung sind geeignete Spielsachen, Kuscheltiere und kleine Leckereien immer beliebt. In diesem Beispiel wurden die Pakete an eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber verteilt.

Tun Sie Anderen etwas Gutes

Tun Sie Anderen etwas Gutes

Werden Sie jetzt ehrenamtlich tätig und tun Sie Anderen etwas Gutes. Das hilft nicht nur den bedürftigen Menschen sondern auch der ganzen Gesellschaft.

Stellen Sie zunächst Überlegungen an, was Sie anzubieten haben und was Sie gerne beitragen würden. Wichtig ist auch, was Ihnen Spaß macht, denn Helfen sollte man vor allem auch dann, wenn man sich dabei auch wohlfühlen kann.

Wir von SAVE SOCIETY bieten verschiedene Möglichkeiten und Ideen, wie sich jeder gesellschaftlich engagieren und einbringen kann. Ob Essenspaket an sozial schlechter gestellte Menschen verteilen, Senioren die Tür aufhalten, einen Sitzplatz in der U-Bahn anbieten oder auch einfach mal einem Rollstuhlfahrer helfen voran zu kommen.

Die SAVE SOCIETY wünscht allen, dass Sie den richtigen Weg für sich selbst finden, um sich zufrieden und erfüllt zu fühlen. Gerne können Sie uns von Ihren Erfolgen und Erfahrungen berichten.

SAVE SOCIETY Event – Karriere mit Ausbildung Bilder

Karriere mit Ausbildung Bilder

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für diesen gelungenen Event!

Begrüßung
– Landrat Heinz Eininger Schirmherr des Bündnisses zur Fachkräftesicherung im Landkreis Esslingen

Kurzstatements der Bündnispartner Wilfried Hüntelmann, Agentur für Arbeit Göppingen
– Dieter Proß, IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen
– Jens Schmitt, Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen
– Dr. Sabine Stützle-Leinmüller, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Videobotschaften der konsularischen Vertretungen

Talkrunde
Vorbilder und Ausbildungsbotschafter
– Zohre Esmaeli, Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Mitgründerin der SAVE SOCIETY e.V.und internationales Model
– Fatma Karahan, Auszubildende zur Erzieherin und Mutter
– Hasan Ramadani, Betriebswirt und selbstständiger Klempnermeister, Hase-Dach
– Leotrim Rrustemaj, Auszubildender zum Fliesenleger, 3. Lehrjahr
– Ioannis Siavilas, Inhaber von Joe Penas und Opus in Esslingen
– Elmaza Zejnulahi, Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten

Moderation
– Karlheinz Beck, Agentur für Arbeit Esslingen

Im Anschluss an die Talkrunde
– Kurzpräsentation der Aussteller
– Bewirtung mit Spezialitäten aus Griechenland,
Italien, der Türkei und vom Balkan.

Aussteller
– Agentur für Arbeit Esslingen
– BBQ Berufliche Bildung gGmbH
– Berufliches Ausbildungszentrum (BAZ) Esslingen
– Handwerkskammer Region Stuttgart
– IHK Bezirkskammer Esslingen – Nürtingen
– KAUSA Servicestelle Region Stuttgart
– Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen
– Kreisjugendring Esslingen
– Landkreis Esslingen
– SAVE SOCIETY e.V – Der Antidiskriminierungsverein
– Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Musikalische Unterhaltung
Nevbahar — hier: Landratsamt Esslingen.

Vor Ort im Asylbewerberheim

Vor Ort im Asylbewerberheim

SAVE SOCIETY vor Ort, im Asylbewerberheim in Stuttgart-Sillenbuch

Im Asylbewerberheim in Stuttgart-Sillenbuch in der Schemppstraße konnte die SAVE SOCIETY, diesesmal mit den Botschafterinnen des Vereins, Monika und Zohre, ein weiteres Mal helfen. Mit großer Freude nahm Frau Jalali die Sachspenden entgegen, die sie an die dankbaren Bewohner verteilt.

Frau Jalali stammt aus dem Iran und ist seit drei Jahren in Deutschland. Sie ist eine bemerkenswerte Frau, die im Iran ihr Jurastudium abgeschlossen hat und nun in Deutschland Sprachkurse besucht, um sich noch besser integrieren und helfen zu können. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich im Asylbewerberheim in Stuttgart-Sillenbuch, mit viel Herzblut, für die anderen Bewohner dort. Regelmäßig organisiert sie das Frauenfrühstück und ist zuständig für die Annahme und Verteilung von Sachspenden und hat mitgeholfen, einen tristen, zuvor nicht genutzten Raum des Heimes, liebevoll zu einem Zimmer, extra für die dort wohnenden Kinder, eingerichtet. Die Kinder erfreuen sich an den gespendeten Spielsachen und Kuscheltieren.

SAVE SOCIETY zu Besuch im “Cafe 72”

SAVE SOCIETY zu Besuch im “Cafe 72”

Ein weiteres mal konnte die „SAVE SOCIETY – Der Antidiskriminierungsverein“ hilfsbedürftigen Menschen in Bad Canstatt im „Cafe 72 „mit Hilfspaketen helfen.

Die „SAVE SOCIETY“ haben am 24.09. im „Cafe 72“ in Bad Cannstatt wieder für Freude gesorgt und die Anlaufstelle für Hilfsbedürftige und Sozial-Schlechter-Gestellte mit Lebensmittel und Kleiderspenden versorgt. Das „Café 72“ ist eine kleine im Bistrostil eingerichtete Tagesstätte für Menschen mit und ohne Wohnung. “Die übergebenen Hilfpakete, werden immer gerne gesehen”, so der Sprecher des Cafe 72. Gleichzeitig versorgten uns die Sozialarbeiter der Einrichtung mit wertvollen Tipps zum Thema Obdachlosenhilfe.

Die kalten Tage stehen vor der Tür und die Menschen brauchen dringend Winterkleidung und warme Decken.

Falls Ihr Euch an unseren Aktionen beteiligen möchtet, so nehmen wir gerne Eure Spenden in Form von Lebensmittel, Kleidung und Decken entgegen. Bitte achtet darauf, dass die Kleidung in gutem Zustand ist und die Lebensmittelspenden sollten noch etwas haltbar sein. Wenn Ihr mit uns Aktiv werden wollt und uns auf unseren nächsten Verteilaktionen begleiten möchtet, könnt Ihr uns gerne unter info@savesociety.org kontaktieren.

Cafe 72
Waiblinger Straße 30
70372 Stuttgart (Bad Cannstatt)
Tel.: 0711/560525

Hartmut Koschyk MdB

Hartmut Koschyk MdB

In Artikel 3 Absatz 3 unseres Grundgesetzes ist verankert, dass in unserem Land niemand „wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt“ werden darf. Es sollte unser aller Verpflichtung sein, unmissverständlich und entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung einzutreten. Der Einsatz von Save Society e.V. den Menschen in unserem Land Toleranz, Respekt, Mitgefühl und ein aktives Handeln gegen Ungerechtigkeit nahezulegen verdient größten Dank und höchste Anerkennung. Gerne unterstütze ich diese Initiative und wünsche Save Society. e.V. weiterhin viel Erfolg!

Bundestagsabgeordneter, Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, sowie Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande

 

Der steinige Weg der Inklusion, des Bashiru B. aus Gambia

Der steinige Weg der Inklusion

Das Musterbeispiel eines afrikanischen Migranten
Interview mit Herrn Bashiru B.

In welchem Land sind Sie geboren? War Deutschland das Land, in welchem Sie Asyl beantragen wollten und hatten Sie ein Ziel/Traum?

Ich bin gebürtig aus Gambia, meine Reise führte mich durch Italien nach Deutschland. Ich habe ein Sportseminar in Rom besucht, dort war ich dann auch für eine gewisse Zeit. Rom ist eine sehr schöne Stadt, für mich war sie aber viel zu Groß. Ich bin anschließend nach Karlsruhe gekommen, dort habe ich Asyl beantragt. Meine Reise führte mich dann nach Stuttgart West, wo ich sieben Monate in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen durfte.

Ich wollte schon in meinem Heimatland Zahnmedizin studieren, was aber für Menschen, wie mich unmöglich ist. Ich habe dann zwei Jahre eine Ausbildung als Zahntechniker gemacht. Schon in Gambia hatte ich das Glück, mit deutschen Ärzten vom Arbeiter Samariter Bund die ersten Erfahrungen sammeln zu dürfen. Ich habe damals schon gemerkt, dass die Deutschen sehr nette, hilfsbereite und sozial engagierte Menschen sind.

Wie sind Ihre Erfahrungen hier in Deutschland? Sind Sie schon einmal mit Diskriminierung hier in Kontakt gekommen?

Meine Erfahrungen mit den deutschen Ärzten waren mehr als positiv, es war einer der Gründe, warum ich nach Deutschland gekommen bin. Ich bin noch nicht so lange in Deutschland. Die meisten Menschen hier sind sehr nett zu mir. Es gibt hier so viele unterschiedliche Nationalitäten, da falle ich nicht groß auf. Manchmal, wenn ich in der Straßenbahn sitze möchte sich keiner neben mich setzen, das macht mich dann ein wenig traurig. Mir gefällt Deutschland aber sehr und ich lerne hier sehr viel.

Werden auch Menschen in Gambia diskriminiert?

Die gibt es leider auch. Die Situation ist ganz anders als hier, dort ist die Kluft zwischen Arm und Reich extrem. Wenn man aus armen Verhältnissen kommt, dann ist das Leben meist schon vorbestimmt. Das ist auch der Grund, warum viele nach Europa kommen. Hier zählt die Leistung und nicht die Herkunft. Es werden auch viele Menschen auf Grund von Krankheit und der Religion diskriminiert. Ich selbst bin Ahmadiyya-Muslim, unser Glauben hat den Ursprung in Indien/ Pakistan. Dort werden leider noch Menschen, die in die Moschee gehen und meinen Glauben haben, erschossen.

Wie ist Ihre momentane Situation?

Ich habe mein Ziel/Traum leider noch nicht verwirklichen können, das Zahnmedizinstudium. Ich bin zwar täglich am Deutsch lernen, aber leider besuche ich erst ein Deutschkurs auf dem B1-Neveau. Ich würde das C1 Niveau benötigen, um in Deutschland studieren zu können. Wie das finanziert werden soll, weiß ich noch nicht. Ich gebe dennoch nicht auf, die Menschen hier im AGDW e.V. unterstützen mich sehr. Sie haben für meine besuchten Deutschkurse Spendengelder organisiert. Ich freue mich auf jeden Fall, auf meine Zukunft, hier habe ich netten Menschen kennengelernt, die ein wenig mein Familienersatz geworden sind.

Was würde sie sich wünschen? Wie könnte man Ihnen helfen?

Selbstverständlich könnten Sie für meinen C1 Kurs sependen, sagte Bashiru, mit einem strahlenden Lächeln. Ich finde das sehr wichtig was die SAVE SOCIETY macht. Mit den Menschen zu sprechen, Einzelschicksale aufzuszeigen und diese aus der grauen Masse hervorzuheben.

Die Bewegung entsteht

Die Bewegung entsteht

Nach dem erfolgreich abgeschlossen Gründungsprozess blickt SAVE SOCIETY – der Antidiskriminierungsverein, mit voller Zuversicht in die Zukunft.

Seit der Gründung im September 2014 hat sich SAVE SOCIETY aus Stuttgart die Aufgabe gestellt gegen Diskriminierung vorzugehen und sich für die Schwachen stark zu machen. Der Verein konnte schon kurz nach der Gründungsphase sehr große Fortschritte verzeichnen.

Inzwischen ist die Olympionikin Monika Sozanzka (Fechterin, Medaillengewinnerin bei Europa- und Weltmeisterschaften und Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen) auf SAVE SOCIETY aufmerksam geworden und hat ihren Platz in den Reihen der SAVE Botschafter gefunden. Ein weiterer Botschafter ist das international renommierte Model, Buchautorin und Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Zohre Esmaeli, welche zudem auch eines der Gründungsmitglieder der SAVE SOCIETY ist.

Der Verein konnte sich über Glückwünsche und Zuschriften, sowie Unterstützungsschreiben von Prominenten erfreuen. Darunter zählt unter anderem der 2 malige Oscargewinner, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur für Film und Fernsehen, Paul Haggis, sowie den Film-Produzenten Roland Pellegrino, den Bundestagsabgeordneten Dr. Stefan Kaufmann, oder die Leiterin der Antidiskriminierungstelle des Bundes, Christine Lüders, um nur einige zu nennen.

Die ersten Hilfsaktionen wurden bereits auch schon umgesetzt. Ziel jener ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und auf Missstände und Hilfsbedürftige aufmerksam zu machen.

Robert Litwak

Robert Litwak

Fehlende Akzeptanz und Toleranz sind die Ursachen für viele Auseinandersetzungen. Es sollte egal sein, welche Herkunft, Hautfarbe, Religion oder geschlechtliche Gesinnung man hat. Wenn wir uns dies immer wieder bewusst machen und dafür einstehen, gelingt es uns, die Welt zu einem friedlicheren Ort zu machen. Aus diesem Grund unterstütze ich die Aktivitäten der SAVE SOCIETY. e.V.

Michael Diehl

Michael Diehl

Diskriminierung ist leider auch heute noch Alltag und hat Auswirkungen in kleinen persönlichen Kriegen, bis hin zu weltumgreifenden großen Kriegen ganzer Staaten. Diskriminierung, die Bewertung der rein kategorische Benachteiligung anderer Mitmenschen aufgrund einer persönlichen negativen Beurteilung wie Abstammung, Hautfarbe, nationale Herkunft, Sprache, Alter, wirtschaftliche Verhältnisse, Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung bis hin zu den körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, körperlichen Erscheinungsbilder, nicht übliche Verhaltensweisen, etc., sollte meines Erachtens, solange diese legitim und nicht rechtswidrig sind, von jedermann toleriert und geachtet werden Die Öffentlichkeit muss dazu immer mehr sensibilisiert werden, denn es lebt nicht jeder das gleiche Leben und manch einer lebt es auch nicht mal freiwillig! Daher unterstütze ich die SAVE SOCIETY und wünsche Euch viel Erfolg.

Cansu Yildiz

Cansu Yildiz

Ich finde es spitze, dass Organisationen wie diese aufgebaut werden, da Diskriminierung ein alltägliches Problem ist und es, auch wenn es ein paar Menschen nicht wahrnehmen möchten, stets aktiv stattfindet. Herkunft bedeutet nicht gleich Heimat! Daher darf man Menschen nicht nach ihrer Herkunft verurteilen und sollte uhnen eine Heimat schenken. Denn man integriert sich nur dort, wo man sich wohl fühlt.

Im Einsatz für Obdachlose

Im Einsatz für Obdachlose

Heut war die SAVE SOCIETY wieder im Einsatz für Obdachlose die auf der Straße leben und schlafen. Wir bringen Lebensmittel und nützliche Dinge dort hin, wo sie benötigt werden. Oft geht es den Menschen auf der Straße (OfW – Ohne festen Wohnsitz) sehr schlecht. Gerade diese Menschen benötigen ganz besonders unsere Hilfe. Ein Interview zu einer unserer Aktionen auf der Straße wird bald folgen und veröffentlicht.

SAVE SOCIETY Care-Pakete

SAVE SOCIETY Care-Pakete

Die Save Society CARE-Pakte sind Nahrungsmittelpakete, die im Rahmen von unserem Hilfsprogramm, für sozial Benachteiligte Menschen, verteilt werden. Unsere ersten 15 Kliogramm schweren CARE-Pakte bestehen aus, Roggenkornvollbrot
Sonnenblumenbrot, Erdbeerkonfitüre, Nussenia Becher, Gurkentopf, Milch, Mineralwasser, Toilettenpapier, Marmorkuchen, Apfelmus, Gemüse Nudeltopf, Erbseneintopf, Ananas Stücke, Fruchtcocktail, Leberwurst, Schinkenwurst, Lyoner, Thunfisch, Debreziner, Schokolade und Schokoreiswaffeln. Demnächst folgen CARE-Pakte für Kinder.

Stefan Kaufmann MdB

Stefan Kaufmann MdB

„Der Kampf gegen Diskriminierung jeglicher Art ist einer der Hauptgründe, warum ich politisch aktiv geworden bin. Dieser Aufgabe hat sich “Save Society e.V.” verschrieben. Eine enorm wichtige Aufgabe, die wir alle gemeinsam jeden Tags aufs Neue angehen müssen. “Wir wollen helfen und das Helfen wieder zur Selbstverständlichkeit machen.” Diese Leitidee überzeugt mich. Denn aktives Handeln gegen Ungerechtigkeit und Eintreten für Toleranz und Respekt ist eben leider noch keine Selbstverständlichkeit. Ich wünsche Eurer Initiative ganz viel Erfolg und viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter!“

Bundestagsabgeordneter, Obmann der CDU/CSU-Fraktion und Vorsitzender des Landesfachausschusses Medien- und Medienpolitik der CDU Baden-Württemberg

Karriere mit Ausbildung

Karriere mit Ausbildung

Am Montag, den 20. Oktober 2014, 18:00 Uhr.
Im Landratsamt Esslingen, in der Pulverwiesen 11 73726 Esslingen am Neckar.

Begrüßung
Landrat Heinz Eininger Schirmherr des Bündnisses zur Fachkräftesicherung im Landkreis Esslingen

Kurzstatements der Bündnispartner
Wilfried Hüntelmann, Agentur für Arbeit Göppingen
– Dieter Proß, IHK Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen
– Jens Schmitt, Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen
– Dr. Sabine Stützle-Leinmüller, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Videobotschaften der konsularischen Vertretungen 
Talkrunde

Vorbilder und Ausbildungsbotschafter
– Zohre Esmaeli, Antidiskriminierungsbotschafterin des Bundes, Mitgründerin der SAVE SOCIETY e.V. und internationales Model
– Fatma Karahan, Auszubildende zur Erzieherin und Mutter
– Hasan Ramadani, Betriebswirt und selbstständiger Klempnermeister, Hase-Dach
– Leotrim Rrustemaj, Auszubildender zum Fliesenleger, 3. Lehrjahr
– Ioannis Siavilas, Inhaber von Joe Penas und Opus in Esslingen
– Elmaza Zejnulahi, Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten

Moderation
-Karlheinz Beck, Agentur für Arbeit Esslingen

Im Anschluss an die Talkrunde
Kurzpräsentation der Aussteller
– Bewirtung mit Spezialitäten aus Griechenland, Italien, der Türkei und vom Balkan.

Aussteller
– Agentur für Arbeit Esslingen
– BBQ Berufliche Bildung gGmbH
– Berufliches Ausbildungszentrum (BAZ) Esslingen
– Handwerkskammer Region Stuttgart
– IHK Bezirkskammer Esslingen – Nürtingen
– KAUSA Servicestelle Region Stuttgart
– Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen
– Kreisjugendring Esslingen
– Landkreis Esslingen
– SAVE SOCIETY e.V – Der Antidiskriminierungsverein
– Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Musikalische Unterhaltung
Nevbahar

http://www.perspektive-es.de/

Monika Sozanska

Monika Sozanska

„Ich finde es wichtig, dass man gegen Ausgrenzung und jede Art von Diskriminierung aktiv ankämpft. Mit meinem Engagement als Botschafterin für SAVE SOCIETY möchte ich Menschen, die in ungerechtfertigter Weise benachteiligt werden unterstützend zur Seite stehen und meinen zivilgesellschaftlichen Beitrag leisten.“

SAVE SOCIETY – die Webseite

SAVE SOCIETY – die Webseite

Endlich ist es soweit, nach Wochen der harten Arbeit, sind wir glücklich Euch allen unsere neue Webseite präsentieren zu dürfen.

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